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Flughafen Frankfurt, Neue Landebahn Nordwest

Projekt Flughafen Frankfurt, Neue Landebahn Nordwest
Bundesland Hessen
Zeitraum 2005-2009 (fortlaufend)
Aufgabenstellung Prüfung der Prognosen und Gutachten zum landseitigen Verkehr des Zentrums für integrierte Verkehrssysteme (G 9.1) und der Luftverkehrsprognose von Intraplan (G 8) sowie des Gutachtens zu den regionalwirtschaftlichen Effekten
  Vollständige Überarbeitung dieser beiden zentralen Gutachten, Klage vor dem VGH Kassel und Vertretung in der mündlichen Verhandlung
Urteil vom 21.08.2009: VGH bemängelt Nachtflugregelung, sodass eine Planergänzung erfolgen muss.
Auftraggeber AG Prognose, Landkreis Groß-Gerau, Stadt Mörfelden-Walldorf

Die folgende Abbildung verdeutlicht wie stark in der Realität die Zahl der Flugbewegungen von der Prognose abweicht. Für das Jahr 2020 waren von Intraplan Consult GmbH 701.000 Flugbewegungen prognostiziert worden.
Tatsächlich waren es 2018 512.115 Flugbewegungen, dies sind lediglich 22.000 Flugbewegungen mehr als 2005. Dabei ist zu berücksichtigen, dass seit 2017 in Frankfurt erstmals Low-Cost-Verkehre zugelassen sind und es nur dadurch gelungen ist, die Anzahl der Flugbewegungen zu erhöhen. Damit liegt die Nachfrage noch immer unter der Nullfallkapazität vor dem Bau der neuen Landesbahn Nordwest bei Kelsterbach von 520.000 Flugbewegungen. Von 2004 bis 2017 ist die Nachfrage etwa konstant geblieben und erst 2017-2018 durch den LCC-Verkehr deutlich angestiegen.
Um den Prognosezielwert von 701.000 Flugbewegungen zu erreichen müsste sich die Zahl der Flugbewegungen in zwei Jahren um rund 190.000 Flugbewegungen erhöhen. Dies verdeutlicht, dass die Prognose völlig realitätsfern ist.

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